Wesel liegt an der Mündung der Lippe und des Wesel-Datteln-Kanal in den Rhein, ungefähr in der Mitte des Kreises Wesel mit einem Einzugsgebiet von rund 180.000 Menschen. Sie ist 45 km von der Grenze zu den Niederlanden und ca. 30 km vom Ruhrgebiet entfernt. Der Rhein durchfließt das Stadtgebiet auf
17 km, Lippe und Wesel-Datteln-Kanal
auf je 7 km ihres Verlaufs. In der Landesplanung ist Wesel als Mittelzentrum eingestuft.
Stadtgebiet
Die Gesamtfläche des Stadtgebietes beträgt 122,617 km². Die maximale Ausdehnung misst in Nord-Süd-Richtung 12,0 km, in West-Ost-Richtung 17,6 km; die Stadtgrenze ist 60 Kilometer lang. Wesel hat eine mittlere Höhenlage von 23 m ü. NN. Räumlich ist die Stadt in folgende fünf Stadtteile gegliedert, die wiederum aus weiteren Ortsteilen bestehen:
Die erste Bürgermeisterin in der Geschichte der Stadt Wesel ist Ulrike Westkamp (SPD).
Bundesland: |
Nordrhein-Westfalen |
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Regierungsbezirk: |
Düsseldorf |
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Kreis: |
Wesel |
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Höhe: |
23 m ü. NN |
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Fläche: |
122,617 km² |
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Einwohner: |
61.432 (31. Dez. 2006)[1] |
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Bevölkerungsdichte: |
501 Einwohner je km² |
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Postleitzahlen: |
46483, 46485, 46487 |
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Vorwahlen: |
02 81 |
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Kfz-Kennzeichen: |
WES |
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Gemeindeschlüssel: |
05 1 70 048 |
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Stadtgliederung: |
5 Stadtteile |
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Adresse der Stadtverwaltung: |
Klever-Tor-Platz 1 |
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Webpräsenz: |
www.wesel.de |
Quelle Wikipedia
Die Geschichte der Fliese ist ein Spiegel der Menschheitsgeschichte, da sie einen Zeitraum von weit mehr als 5000 Jahren umfasst. Keramische Baustoffe sind auch heute noch durch keinen anderen gleichwertigen Stoff zu ersetzten, der Jahrtausende als Wandbekleidung und Bodenbelag überdauert.
Wenn man sich mit der Geschichte der keramischen Beläge beschäftigt, so kann man erkennen, dass man nicht nur ihre überwältigende Bedeutung im Bauwesen, sondern auch Schlüsse auf Gegenwart und die Zukunft ziehen kann.
So unglaublich es auch klingen mag, das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk ist noch jung. Die Geschichte der Fliese ist dagegen sehr alt.
Wie hat sich das Fliesen, Platten- und Mosaiklegerhandwerk eigentlich entwickelt?
Schon sehr früh in unserer Kulturgeschichte formten die Menschen ihre Gebrauchs-gegenstände aus Ton und nutzten die Kraft des Feuers, um den geformten Ton zu brennen und haltbar zu machen.
Später haben sie Ziegel geformt und daraus ihre Behausungen gebaut. Natürlich sollten dann diese Wohnungen auch ausgeschmückt werden.
Man entdeckte Glasuren für diesen gebrannten Ton und bekleidete mit den farbigen Produkten die rohen Wände. Bei den altorientalischen Hochkulturen im Niltal und in Mesopotanien findet man die ältesten Fliesen.
Im Orient hat man schon in sehr früher Zeit, das heißt schon ca. 2000 v. Chr. die aus luftgetrockneten oder gebrannten Ziegeln erbauten Häuser mit Bodenbelägen aus Ziegelfliesen geschmückt.
Durch die Römer wurden keramische Fußböden nördlich der Alpen bekannt und fanden Verbreitung. Die Anwendungsbereiche waren sehr vielfältig und gingen vom einfachen Belag in untergeordneten Räumen bis zu beheizbaren Bodenbelägen aus Ziegelfliesen in Wohnräumen und Thermen. Mit dem Untergang des römischen Reiches vergaß man den keramischen Bodenbelag mehr und mehr.
In der römischen Zeit waren bereits Kalkmörtel- und Gipsestriche bekannt. Diese wurden später statt der keramischer Beläge in fränkische und karolingische Kirchen eingebracht. Diese Bodenbeläge hielten bis in das hohe Mittelalter.
Der Palast Artaxerxes`II. in Susa (350 v. chr.) ist ein späteres Zeugnis für Fliesendarstellungen im Altertum. Elemente der ägyptischen und der mesopotanischen Kultur vermischen sich hier zu einer pompösen Repräsentation. Die Lehmwände sind geschmückt mit farbig glasierten Reliefs, die von Blütengirlanden eingerahmte Mitglieder der Palastwache darstellen. Diese drei Beispiele sind Bruchstücke aus dem Gesamtkomplex der Architekturzeugnisse des Altertums. Erst nach dem 7. Jahrhundert, unter dem Einfluss des Islam, ist eine kontinuierliche Entwicklung der Keramik- und besonders der Fliesenkultur sichtbar. Und im Laufe der Jahrhunderte hat sich daraus das entwickelt, was wir heute in der europäischen Baukunst und Wohnkultur als Stilmittel und Gestaltungselemente bei der Arbeit kennen.
Die Quelle der europäischen Kultur sind die Länder am Mittelmeer: ausgehend von Griechenland über das Römische Reich, dessen Einfluss sich dann ja über den größten Teil Europas erstreckte. Die Römer haben später ihre Innenräume mit Mosaiken geschmückt, die aber aus Natursteinfragmenten zusammengesetzt waren und für die Entwicklung einer Fliesenkunst keinen Platz ließen. So gelangte die Fliese im Mittelalter nur über Umwege nach Norden.
Für Architekten, Künstler, Designer und Raumgestalter ist die Keramik, die heute wie früher aus den natürlichen Rohstoffen, Ton, Feldspat und Quarz besteht, ein Baustoff mit hervorragenden Eigenschaften. Die Vielfalt an Formen, Oberflächenstrukturen, Größen und Farben eröffnet der Phantasie unbegrenzten Raum. Fliesen geben jedem Raum eine besondere Atmosphäre. Vom sonnigen Gelb über die beruhigenden Pastelltöne, vom kühlen Blau über das aktive Rot, bis zu den dunklen Farben oder dem Spiel mit farbigen oder hell-dunklen Kontrasten. Dabei ist die Kunst des Fliesenlegens nicht nur ein besonders gefragtes Handwerk. Der Fliesenleger wird regelrecht zu einem Wand- und Bodengestalter. Von Schwimmbädern und Badezimmern und von Außenfassaden, Museen und Bahnhöfen. Eine Betonsäule wird durch Fliesen in einen buntglänzenden Zylinder verwandelt. Ein großer Raum wird in verschiedene Ebenen unterteilt. Eine große Wand wird durch ein Kunstwerk aus Fliesen zum Blickfang. Jedem Raum verleihen Fliesen in kleinen oder großen, die runden, rechteckigen oder schmalen Keramikplatten eine ganz besondere Note. Rustikale Fliesen geben einem Wintergarten einen südländischen Charakter. Das Verlegemuster bring Abwechslung in den Raum. Keramik ist nicht nur schön anzusehen. Keramik ist auch ein Material, das dem Trend zum gesunden Wohnen entgegen kommt. Auch die Eigenschaft, temperaturregulierend zu wirken, macht Fliesen so beliebt.
Quelle sämtliche Fliesenbetriebe denen wir danken
Agrob Buchtal, Alfa, Ardex, Ariostea, Arkim, aws, Azteka, Azuliber, Bärwolf, Bisazza, Boizenburg, Botament, BW, Caesar, Casa Dolce Casa, Casamood, Cedir, Century, Cerdomus, Ceresit, Cero, Cinca, Coop Imola, Deitermann, Edilgres, Emigres, Engers, Fiordo, Floor Gres, Floorgres, Gazzini, Grespania, Gressart, Hacer, Hawe, Heka, Idea, Ikea, Imola, Iris, Italgraniti, Jackdur, Jasber, Kermos, Keuco, Korzilius, Lithofin, Lux, Marazzi, Novabell, Novagress, Omega , Original Style, Osmose, Pastorellie, Patina Fala, Pci, Peronda, Pombalino, Porcelanatto, Proline, R.A.K, Ragno, Recer, Rex, Roca, Sant Agostino, Schlüter, Schomburg, Schomburg, Schönox, Sigma, Skp, Sphinx, Sprinz, Steuler, Ströher, Tagina, tauceramic, Todagres, Todanato, Trend, V&B, Versace, Villeroy&Boch, Viva, Vorwandtelemente, Wedi, Yacht, Zirconia,
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